Messebau

Unter der Bezeichnung Messebau werden alle Tätigkeiten zusammengefasst, die mit der Ausrichtung der Messe oder Ausstellung in Zusammenhang stehen. Dazu gehören die Planung, die gesamte Gestaltung, Auf- und Abbau der Stände und auch die Lagerung der nicht benötigten Zubehörteile. Teilweise wird mit Messebau aber auch nur der handwerkliche Aspekt bezeichnet, bei dem nach festen Plänen der Aufbau der Stände umgesetzt wird. Die personellen Entscheidungen für den Messebau treffen die Verantwortlichen, die dafür vom Unternehmen bevollmächtigt wurden. Rund ein halbes Jahr vor Beginn der Messe beginnen die Organisationsarbeiten, in der Regel aber sogar noch früher. Gerade internationale Messen werden schon ein Jahr lang im Voraus vorbereitet. Handelt es sich um eine regionale Ausstellung oder Messe, so können auch kurzfristige Entscheidungen getroffen werden, sie sollte aber, wenn möglich, vermieden werden.

Der eigentliche Messebau wird von einer Messebaufirma geleitet, die dann mit Werbeagenturen und Designern zusammenarbeitet. Zumindest ist das bei größeren Unternehmen der Fall, kleinere sind eventuell gezwungen, alles selbst in die Hand zu nehmen. Angewendet werden in jedem Fall die Prinzipien des Kommunikationsdesigns. Das heißt, soll ein Ausstellungsstand gestaltet werden, so orientiert sich die Gestaltung am Corporate Design. Bei dieser Gestaltung kommt häufig auch spezielle Technologie zum Einsatz. Etwa wird mit einem Plotter das Firmenlogo digital gesteuert in passender Grösse als  als Klebefolie geschnitten. Schließlich muss das öffentliche Erscheinungsbild für das gesamte Unternehmen gleich sein und dem Messe Besucher zu ermöglichen, auf den ersten Blick zu erkennen, welcher Aussteller sich zum Beispiel hinter bestimmten Farben oder Formen verbirgt.

Für den eigentlichen Auf- und Abbau der Messestände ist entweder der Veranstalter zuständig oder der Aussteller übernimmt dies selbst. Aus Kostengründen kann es sinnvoll sein, die Tätigkeiten in Eigenregie auszuführen. Dabei muss beim Messebau die Anordnung beachtet werden, die festgeschrieben wurde. Denn auch wenn es manchmal so aussieht, so stehen die Stände doch keineswegs durcheinander. Sie sind so aufgestellt worden, dass der Besucher ausreichend Bewegungsfreiheit hat, bei einem Rundgang aber dennoch an jedem Stand vorbeikommen kann. Beim Messebau steht also nicht nur die günstigste Position der eigenen Produkte im Vordergrund, sondern es müssen auch Vorgaben aus der Architektur und der Innenarchitektur sowie aus dem Industrie –und Kommunikationsdesign beachtet werden.

Wer sich mit hydraulischen Systemen beschäftigt, kommt an den Hydraulikaggregaten nicht vorbei. Diese werden gern als das Herz der gesamten Anlage bezeichnet, wobei die Hydraulikzylinder aber ebenfalls mit die wichtigsten Arbeitselemente sind. Es gibt verschiedene Aggregate, so zum Beispiel Kompakt- oder Industrieaggregate. Diese können eine verschiedene Baugröße haben und sind so für den unterschiedlichen Einsatz gedacht. Vor dem Verkauf werden die Aggregate aufwändig getestet und erst dann zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch kann ein Käufer die Messergebnisse der Tests auch ausgehändigt bekommen.

Ebenso unentbehrliche Utensilien im Messebau sind Gerüste . Meistens werden Gerüste von speziellen Firmen vermietet. Viele Verleiher bieten eine so genannte Geld zurück Garantie, so dass Kunden keinerlei Risiken zu fürchten müssen. Die Qualität bei vielen Unternehmen ist sehr gut und es gibt im Sortiment Gerüste von verschiedenen Herstellern. Zu diesen gehören etwa Hailo und Layher. Zudem bietet in Deutschland die Die Stiftung Warentest bietet Vergleiche zwischen verschiedenen Herstellern und Verleihfirmen.